Archiv für April, 2008

Citrix-Daumendrücken

Citrix bedenkt mich mal wieder mit einem E-Mail-Newsletter:

[…] Ab sofort können Sie sich bei Presentation Server-Updates das Daumendrücken sparen. Denn Citrix Provisioning Server for Datacenters macht das Update- und Patch-Management einfacher, indem es getestete Images innerhalb von Minuten konsistent auf alle Presentation Server in Ihrem Netzwerk streamt. Und wenn es notwendig ist, können Sie das Image genauso schnell wieder entfernen. […]

Manchmal fände ich es sogar besser, die ganze PS-Farm aus dem Netzwerk zu entfernen. Siehe auch gestern. Und sowieso, ich dachte eigentlich der “Presentation Server” heißt nun “XenApp“?

Network Police Department

Ohne Worte :-)

Das “Soziale Netzwerk” zum Geldverdienen?

Am Wochenende bat mich ein Freund um eine kurze Beurteilung folgendem Sachverhalts:

Einer seiner Gäste wollte Ihn überreden, sich bei einer “Social Networking”-Seite anzumelden. Diese Seite, hier anonymisiert ****momentum.com genannt, behauptet von sich, ein “professionelles, voll ausgestattetes Soziales Netzwerk mit einer klaren Ausrichtung auf Internetmarketing […]” zu sein. An für sich nicht weiter beachtenswert; wozu also Anmelden – immerhin gibt es bereits etablierte Netzwerke wie XING, FaceBook und viele mehr.

Nun, die bereits genannte Seite, mega********.com, verspricht die Auszahlung der Werbeeinnahmen an die angemeldeten Mitglieder. Eine Tabelle zeigt ansehnlich ein “Total pro Monat”, vom dem selbst mancher Geschäftsführer seines KMU des Nachts nur träumen vermag. Stolze 84.946 € sollen in einem “Foreced Matrix System” (sic!) erwirtschaftet werden.

Was man davon halten mag kann man sich problemlos selber denken. Bereits im Logo fliegen die Geldscheine mit dem Konterfei von Washington nur so umher. Vielleicht flog so auch das Impressum von der Seite? (vgl. §55 RStV sowie §5 TMG). Auch nicht zu vernachlässigen ist der gelungene Zahlungsmittelmischmasch von Euro und “MegaMomentumDollar”.

Hoffen wir, dass hier Geld nicht an den Mitgliedern vorbeifliegt. Ich jedenfalls bin, diplomatisch gesagt, mehr als skeptisch.

Cloning von Linux-Systemen über SSH

Immer wieder eine Arbeitserleichterung:

destination-host# mkfs -t ext3 -O dir_index /dev/sda1
destination-host# mount /dev/sda1 /mnt/sda1

source-host# dump -0af - / | ssh destination-host "cd /mnt/sda1 && cat | restore -rf -"

Beim Partitionieren Swap nicht vergessen (Typ 0x82). Außerdem ggf. LILO/GRUB-Bootloader neu schreiben und /etc/fstab anpassen.

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