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Nachtgolfen mit der “LED Lenser M5” Taschenlampe

[Trigami-Review]

Herbst. Es wird mal wieder später hell und früher dunkel. Die richtige Zeit für eine Runde Nachtgolfen, denn nur dann hat man den Vorteil eines wirklich menschenleeren Golfplatzes. Um dabei nicht im Dunkeln zu stehen muss ein Lichtspender her. Portabel soll er sein und hell. Außerdem Spritzwassergeschützt, leicht und anständig verarbeitet. Aber zu teuer darf es auch nicht sein. Da kam die Teststellung von der Fa. Zweibrüder gerade recht.

Ich besitze bereits eine kleine Stifttaschenlampe dieser Firma und bin bisher immer recht zufrieden gewesen. Für den Außeneinsatz reicht meine alte Funzel aber beiweitem nicht aus, so dass ich nun auf dem Fairway, oder bei einem gelungenen Schlag auf dem Grün, meinen Golfball mit dem neuen Modell “LED Lenser M5” finden kann.

Zur Verarbeitung der Taschenlampe kann ich nur positives berichten. Das Aluminiumgehäuse bemisst sich auf ca. 20×100 mm und wiegt etwa 75 Gramm. Die stromführenden Kontakte sind Hartvergoldet.

Die Reichweite ist auf ca. 100m im fokkusierten Zustand ausreichend um die Fahne auf dem Grün auszuleuchten. Der defokkusierte Modus eignet sich hervorragend, um den Ball auf dem Fairway oder im hohen Graß zu suchen. Der Fokus lässt sich durch dem Schiebemechanismus der Linse einhändig bedienen. Die Batterie hält ungefähr 7 Stunden.

Um nicht vollständig meine Nachtsicht einzubüßen, habe ich fast außschließlich den “Eco”-Mode verwendet. Dabei wird die Leuchtkraft gedimmt um den Blendeffekt zu minimieren. Dies mag auch sehr hilfreich sein, wenn man sich in kurzer Distanz zum auszuleuchtenden Objekt befindet, z.B. Straßenkarten oder geschlossenen Räumen.

Es gibt neben dem normalen und Eco- auch einen Stroboskopmodus. Dieser soll Angreifer verwirren und blenden. Könnte bei Wildtieren funktionieren; diese hatten jedoch scheinbar während meiner Golfrunde andere Interessen als an mir zu knabbern. Ob dieser Abschreckungseffekt bei böswilligen Menschen funktioniert kann ich nicht beurteilen, bleibe aber vorsichtshalber skeptisch.

Zwischen den drei beschriebenen Modi wird durch antippen des einzigen Knopfes gewechselt. Dies ist der Funktion des Auslösers einer Digitalkamera nicht unähnlich, bleibt aber dennoch müßig zu beschreiben.

Mitgeliefert wird eine AA-Batterie und ein kompaktes Kunststofftextil-Holster mit Sicherungsmöglichkeiten per Klettverschluss, Karabinerhaken und Druckknopf.

Im Fazit ist die Taschenlampe empfehlenswert. Im Kundenforum wird durch den Kundenservice auch schnell und freundlich geholfen, was eindeutig für die Kundenorientierung der Firma steht.

Hier kaufe ich auch beim nächsten mal wirklich gerne wieder ein. Vielleicht gibt es bis dahin ja auch ein LED-Flutlicht für Golfbags? :-)

Coming up next

In den nächsten Tagen wird es wieder neue herausragende Veröffentlichungen geben. Darunter einen Produkttest einer LED Taschenlampe, den “IT-Psycho PDF Unlocker” sowie eine Betaversion der Eigenentwicklung “Basilisk® Remote Forensic” für USB-Flashdrives.

Stay tuned.

OpenLearn: Kostenloses Studienmaterial der Open University (Business School)

Nun muss ich auch mal ein wenig Werbung für meine Universität machen. Diese hat nämlich ihr 40-jähriges Jubiläum. Und wem die ausgezeichneten Studiengänge der OU(BS) zu teuer sind, kann sich seit Oktober 2006 autodidaktisch mit einer Selektion von gekürzten Originalmaterialien fortbilden. Die angegebene Durcharbeitungsdauer reicht von einer Stunde (“Studying Darwin“) bis zu 55 Stunden (“An introduction to information security“).

Zur Auswahl stehen folgende Bereiche:

  • Arts and History
  • Business and Management
  • Education
  • Health and Lifestyle
  • IT and Computing
  • Law
  • Mathematics and Statistics
  • Modern Languages
  • Science and Nature
  • Society
  • Study Skills
  • Technology

Weiterhin wurden ab Ende 2007 auch Diskussionsforen (“Learning Clubs”) eingerichtet. Ja, ich war schon länger nicht mehr auf der Seite…  Habe ganz offensichtlich einiges verpasst. ;-) Ganz besonders gut finde ich die RSS-Feeds der Kurse. Ideal für unterwegs! Tipp: Es gibt auch Bereichs-Feeds (s.o.) und sogar einen Monster-Feed mit allen Kursen! Uff…

Links:

Der laute Wäschekondenstrockner mit Wärmepumpe

Energiesparen kann man, muss man aber nicht. Als Technologiephilist bin ich jedenfalls froh über jedes Gerät welches mir Arbeit abnimmt. Und ein Wäschetrockner tut dies zweifellos, entfällt doch das leidige Auf- und Abhängen der Wäsche genauso wie die Wartezeit auf das Ende der konventionellen Lufttrocknung. Wer saß nicht schon stunden- oder gar tagelang vor der Wäschespinne voller Hoffnung auf baldige Trocknung?

Doch dieses Warten sollte mir nun Fremd werden und der lokale Elektrogerätefachhandel wurde kurzerhand aufgesucht. Die Empfehlung lautete auf ein “Sondermodell” der Marke AEG-Elektrolux, bezeichnet “Lavatherm 59820 Öko”. Nun, da die Strompreise wohl in absehbarer Zeit kaum fallen werden, folgte ich der Empfehlung und erwarb die Gerätschaft der Effizienzklasse A (Anschlusswert 2.4kW).

Nach der Lieferung und Anschluss des Trockners wurde ich allerdings beim mehrtägigen IT-Psychowäsche-Test mehr als enttäuscht. Die schockierende Lautstärke lies auch im Garten, fernab des Aufstellortes, an dampfbetriebene Maschinen aus vergangenen Zeiten erinnern. Der Trockner schaffte es sogar, trotz Kondenswasserablaufanschluss an den Siphon, die relative Luftfeuchtigkeit im Raum auf 80% zu heben; dazu noch eine kuschelige Temperatur von 40°C und schon wurde die Gästetoilette zum Saunaraum mit feucht-welligen Tapeten.

Eine kurze Recherche ergab, dass der vermeintliche Vorgänger meines Modells (“AEG-Electrolux Lavatherm 59800 Sensidry”, Anschlusswert 1.2kW) bei Stiftung Warentest im Ausgabe 10/2006 zwar als Testsieger abgeschnitten hat, mein Erwerb jedoch offenbar ein Umgelabelter “Electrolux EDC 5320” zu sein schien, welcher nur Platz 8 der Stiftungshitliste erklamm.

Zurück im lokalen Elektrogerätefachhandel veranlasste ich einen Tausch gegen ein Fabrikat eines gänzlich anderen Herstellers (“Bosch WTW 86560”, Anschlusswert 1.6kW).

Hat es sich gelohnt? Ja. Nun ist der Trockner ausserhalb des Raumes kaum mehr hörbar. Die rel. Luftfeuchtigkeit hat sich in meinen ersten Trocknergängen nicht über 55% sowie die Temperatur nicht über 25°C erhöht. Genau so habe ich mir das auch vorgestellt.

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