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Dateieigenschaften-Fenster wird nur mit Verzögerung geöffnet

Ist mir vor einiger Zeit mit Citrix Presentation Server 4.x unter Windows 2003 beim Zugriff auf Samba 3.0 sowie Windows 2000 Netzwerkfreigaben begegnet. Weiterhin war die Performance des Windows Explorers beim Kopieren betroffen. Auslöser war Hotfix Q903234 für Windows 2003. Aus der Microsoft KB:

An update is available to optimize the way that the Shadow Copy Client accesses shadow copies in Windows Server 2003 and in Windows XP
An update is available to add support for the Microsoft Data Protection Manager End User Recovery feature to the Shadow Copy Client. The Shadow Copy Client may also be referred to as the “Timewarp” client.

After you install this update, the updated Shadow Copy Client can recover data from a Data Protection Manager server if a Data Protection Manager server is available.

This article describes an update that is available for the Shadow Copy Client. This update is available for Microsoft Windows Server 2003 and for Microsoft Windows XP. This update performs both the following actions:
• This update adds support for the Microsoft Data Protection Manager End User Recovery feature to the Shadow Copy Client. Therefore, the Shadow Copy Client can recover files from a Data Protection Manager server.
• This update optimizes the way that the Shadow Copy Client accesses shadow copies in Windows Server 2003 and in Windows XP.

Note If you install KB 903234 on a computer that is running Citrix Presentation Server or Citrix MetaFrame, you may not be able to copy files when you use Windows Explorer. These products are made by Citrix Systems, Inc. A supported KB 903234 is now available from Microsoft. However, if you have products that are made by Citrix Systems, Inc., we recommend that you wait for the next version of the KB 903234 hotfix.

Meine Lösung: VSS deaktivieren, da bei uns nicht verwendet:

Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer]
"NoPreviousVersionsPage"=dword:00000001
"NoPreviousVersionsRestore"=dword:00000001

Citrix Presentation Server und Acronis True Image 9.1 Server

Acronis True Image Server lässt unvorteilhafter Weise drei Hintergrundprozesse (“TimounterMonitor.exe”, “schedhlp.exe” und “TrueImageMonitor.exe”) für jeden Benutzer starten, da diese vom Installationsscript im HLKM statt unter dem Administrator-Registryschlüssel eingetragen werden. Die Prozesse sind für das Mounten von Images, zeitgesteuerte Aufgaben sowie für das Tray-Icon zuständig; sie belegen unnötig Speicher und verwirren in der Regel durch das Tray-Icon die angemeldeten Benutzer.

Vielleicht hat Acronis dies in der aktuellen Build mittlerweile behoben; jedoch habe ich bislang nicht die Notwendigkeit erleben dürfen, die Software frisch zu installieren. Hier nun der entsprechende Registry-Workaround, anzuwenden unter dem Administrator-User:

Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run]
"TrueImageMonitor.exe"="M:\\Programme\\Acronis\\TrueImageServer\\TrueImageMonitor.exe"
"AcronisTimounterMonitor"="M:\\Programme\\Acronis\\TrueImageServer\\TimounterMonitor.exe"
"Acronis Scheduler2 Service"="\"M:\\Programme\\Gemeinsame Dateien\\Acronis\\Schedule2\\schedhlp.exe\""
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run]
"TrueImageMonitor.exe"=-
"AcronisTimounterMonitor"=-
"Acronis Scheduler2 Service"=-

“.DS_Store” auf Netzwerkfreigaben deaktivieren

Die Erstellung der”.DS_Store” Verzeichnisse des MacOS X Finders ist ein leidiges Thema für alle Verwalter eines heterogenen Windows/Linux/MacOS Netzwerkes. Hier nun kurz die Abhilfe:

Für den aktuell angemeldeten User:

defaults write com.apple.desktopservices DSDontWriteNetworkStores true

Quelle: Apple KB1629

Entgegen den Angaben des KB-Artikels funktioniert dies auch bei MacOS 10.3 und 10.5. Weiterhin lässt sich das Verhalten des Finders auch global für alle Benutzer konfigurieren:

defaults write /Library/Preferences/com.apple.desktopservices DSDontWriteNetworkStores true

HDD defekt? Herstellertools, chkdsk oder fsck genügen nicht?

Eigentlich sollten moderne SMART-fähige Festplatten defekte Sektoren automatisch neu adressieren, bzw. den defekten Sektor nicht mehr verwenden. Das entsprechende SMART-Attribut hierzu lautet “Reallocated Sector Count”, welches angibt, wieviele Sektoren bereits ausgeblendet wurden. Ich habe jedoch bereits mehrfach die Erfahrung gemacht, dass dies nicht immer einwandfrei funktioniert. Dies resultiert in Dateisystemfehlern, Abstürzen sowie schlechter Performance bis hin zum gelegentlichen Einfrieren des Systems.

Das einzige Tool welches mir bislang bekannt ist, um die Sektoren manuell zu testen und dabei automatisch eine Relokation durchzuführen, heißt Victoria for Windows 4.3 beta bzw. Victoria for DOS 3.52 und wird von der russischen Seite/Gruppe/Firma (?) HDD-911 entwickelt. Vermutlich gibt es dort auch noch andere interessante und nützliche Utilities; leider jedoch scheint keine anderssprachige Übersetzung der vollständig auf Russisch gehaltenen Website zu existieren. Daher belasse ich es für erstmal hierbei.

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