Unmöglicher Telekom-Umzugsservice

Wohnungswechsel sind anstrengend. Insbesondere sobald man den “Umzugsservice” der Telekom (und deren anhängige Unternehmen wie T-Mobile, T-Com, T-Home, und T-Hastenichgesehn) beantragt. Es werden dann für den Kunden zeitsparende Dinge erledigt, sofern man eine Vorlaufzeit vor dem eigentlichen Umzug einplant. Bei mir waren es sechs Wochen:

  • die Auftragsbestätigung des Umzugsservice wird zwei Wochen nach dem Umzugstermin (acht Wochen nach Auftragseingang) an die alte Adresse gesendet,
  • die aktuellen Rechnungen werden ebenfalls dorthin gesendet,
  • T-Mobile weiß nichts von der neuen Anschrift,
  • Fastpath wird zum “Slowpath”; Techniker kann keinen Fehler finden und behauptet allerhand Unverschämtes (MTU des Routers falsch, Linux ist schuld, Störung auf der Leitung – obwohl die Prüfung negativ ausfiel, Nachbar ist schuld, WLAN stört das Kupferkabel, …). Abgerechnet wird dennoch. Nach telefonischer Kündigung der “Fastpath”-Funktion und anschließender Neubeauftragung im Kundeninterface funktioniert es einwandfrei,
  • “Ständige ausgehende Rufnummernübermittlungsunterdrückung” (CLIR3) wurde ohne Auftrag eingeschaltet. Nach telefonischer Beschwerde und zwei Wochen Wartezeit teilt der Hotliner auf Anfrage mit, dass einer seiner Kollegen eine neue Beauftragung für eine “ständige  eingehende Rufnummernübermittlungsunterdrückung” (sic!) eingetragen hätte. Super.

Immerhin nur vier Stunden mit diversen Hotlines telefoniert. Aber andere Provider können es dann doch leider auch nicht besser.

Der laute Wäschekondenstrockner mit Wärmepumpe

Energiesparen kann man, muss man aber nicht. Als Technologiephilist bin ich jedenfalls froh über jedes Gerät welches mir Arbeit abnimmt. Und ein Wäschetrockner tut dies zweifellos, entfällt doch das leidige Auf- und Abhängen der Wäsche genauso wie die Wartezeit auf das Ende der konventionellen Lufttrocknung. Wer saß nicht schon stunden- oder gar tagelang vor der Wäschespinne voller Hoffnung auf baldige Trocknung?

Doch dieses Warten sollte mir nun Fremd werden und der lokale Elektrogerätefachhandel wurde kurzerhand aufgesucht. Die Empfehlung lautete auf ein “Sondermodell” der Marke AEG-Elektrolux, bezeichnet “Lavatherm 59820 Öko”. Nun, da die Strompreise wohl in absehbarer Zeit kaum fallen werden, folgte ich der Empfehlung und erwarb die Gerätschaft der Effizienzklasse A (Anschlusswert 2.4kW).

Nach der Lieferung und Anschluss des Trockners wurde ich allerdings beim mehrtägigen IT-Psychowäsche-Test mehr als enttäuscht. Die schockierende Lautstärke lies auch im Garten, fernab des Aufstellortes, an dampfbetriebene Maschinen aus vergangenen Zeiten erinnern. Der Trockner schaffte es sogar, trotz Kondenswasserablaufanschluss an den Siphon, die relative Luftfeuchtigkeit im Raum auf 80% zu heben; dazu noch eine kuschelige Temperatur von 40°C und schon wurde die Gästetoilette zum Saunaraum mit feucht-welligen Tapeten.

Eine kurze Recherche ergab, dass der vermeintliche Vorgänger meines Modells (“AEG-Electrolux Lavatherm 59800 Sensidry”, Anschlusswert 1.2kW) bei Stiftung Warentest im Ausgabe 10/2006 zwar als Testsieger abgeschnitten hat, mein Erwerb jedoch offenbar ein Umgelabelter “Electrolux EDC 5320” zu sein schien, welcher nur Platz 8 der Stiftungshitliste erklamm.

Zurück im lokalen Elektrogerätefachhandel veranlasste ich einen Tausch gegen ein Fabrikat eines gänzlich anderen Herstellers (“Bosch WTW 86560”, Anschlusswert 1.6kW).

Hat es sich gelohnt? Ja. Nun ist der Trockner ausserhalb des Raumes kaum mehr hörbar. Die rel. Luftfeuchtigkeit hat sich in meinen ersten Trocknergängen nicht über 55% sowie die Temperatur nicht über 25°C erhöht. Genau so habe ich mir das auch vorgestellt.

Linux Read-Cache flushen

Manchmal möchte man, wenngleich meist aus sehr speziellen Gründen, seinen Read-Cache leeren. Der Linux-Kernel stellt seit Version 2.6.16 eine entsprechende Funktion über das proc-Interface bereit:

To free pagecache:

  • echo 1 > /proc/sys/vm/drop_caches

To free dentries and inodes:

  • echo 2 > /proc/sys/vm/drop_caches

To free pagecache, dentries and inodes:

  • echo 3 > /proc/sys/vm/drop_caches

As this is a non-destructive operation, and dirty objects are not freeable, the user should run “sync” first in order to make sure all cached objects are freed.

Quelle: http://www.linuxinsight.com/proc_sys_vm_drop_caches.html

VMware Server 1.06 mit Kernel 2.6.26

Man kennt es ja mittlerweile. VMware Server 1.x wird von der Firma VMware sträflich vernachlässigt. Zwar wird fleißig an Version 2 gearbeitet, doch für meinen VIA C3 bietet die neue Version einfach zu viel Overhead. Außerdem gefällt mir die Web-GUI nicht. Ganz davon abgesehen, dass ich mit der aktuellen Version 2.0 RC1 virtuelle Maschinen nicht mehr starten kann.

Mit dem originalen Patch von rsbac.org gibt es folgende Kompilierungsfehler:

Using 2.6.x kernel build system.
make: Entering directory `/tmp/vmware-config2/vmmon-only'
make -C /lib/modules/2.6.26/build/include/.. SUBDIRS=$PWD SRCROOT=$PWD/. modules
make[1]: Entering directory `/usr/src/linux-2.6.26'
  CC [M]  /tmp/vmware-config2/vmmon-only/linux/driver.o
/tmp/vmware-config2/vmmon-only/linux/driver.c:171: error: unknown field 'nopage' specified in initializer
/tmp/vmware-config2/vmmon-only/linux/driver.c:172: warning: initialization from incompatible pointer type
/tmp/vmware-config2/vmmon-only/linux/driver.c:175: error: unknown field 'nopage' specified in initializer
/tmp/vmware-config2/vmmon-only/linux/driver.c:176: warning: initialization from incompatible pointer type
make[2]: *** [/tmp/vmware-config2/vmmon-only/linux/driver.o] Error 1
make[1]: *** [_module_/tmp/vmware-config2/vmmon-only] Error  2
make[1]: Leaving directory `/usr/src/linux-2.6.26'
make: *** [vmmon.ko] Error 2
make: Leaving directory `/tmp/vmware-config2/vmmon-only'
Unable to build the vmmon module.

Aus diesem Grund musste der aktuelle VMware-any-any-update117 Patch an den neuen Kernel 2.6.26 angepasst werden.  Dank den fleißigen Asiaten entstand nun der IT-Psycho Patch: vmware-any-any-update117-itpsycho.tar.bz2 (403,15 KB)

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