mDNS / Bonjour deaktivieren

Besonders bei einer großen Anzahl an Druckern und Freigaben im Netzwerk gerät MacOS X 10.5 gelegentlich sehr ins straucheln. Der Finder arbeitet dann langsam, Drucke benötigen eine halbe Ewigkeit und die CPU-Auslastung liegt im roten Bereich.
Sofern Bonjour nicht benutzt wird, empfiehlt es sich, den mDNS/Bonjour Daemon zu deaktivieren:

launchctl unload -w /System/Library/LaunchDaemons/com.apple.mDNSResponder.plist
launchctl unload -w /System/Library/LaunchDaemons/com.apple.mDNSResponderHelper.plist

Angezeigten Hostnamen vom HP ILO2 mit SSH ändern

Normalerweise wird der beim Loginfenster des Webinterfaces angezeigte Hostname von den HP Insight Management Tools unter Windows automatisch gesetzt und gegebenenfalls aktualisiert. Unter anderen Betriebssystemen wie Linux funktioniert dies allerdings nicht. ILO2 unterstützt jedoch die Verwaltung mit SSH, wobei sich von dort aus auch der Hostname ändern lässt:

</>hpiLO-> cd system1
</system1>hpiLO-> set oemhp_server_name = SERVERNAME
</system1>hpiLO-> show oemhp_server_name

QLogic ISP2XXX v8.02.11 Linux-Treiber ab Kernel 2.6.20

Was QLogic mit diesem Treiber fabriziert ist mir nicht ganz klar. Mit der Version 8.02.11 vom 26. März 2008 wurde eine Prüfung eingebaut, welche die Kompilation auf Kernelversionen >2.6.19 verhindern soll:

Restrict driver compilation to kernels less-than 2.6.20.

Eine Begründung hierzu liegt im Changelog nicht vor. Anstatt also den Treiber endlich den aktuellen (derzeit v2.6.25) Kernelversionen anzupassen, werden dem Administrator einfach die flapsigen Fehlermeldungen

In file included from /root/src/qla2xxx-8.02.13/qla_iocb.c:7:
/root/src/qla2xxx-8.02.13/qla_def.h:34:2: error:
#error "This driver does not support kernel versions greater than 2.6.19."
In file included from /root/src/qla2xxx-8.02.13/qla_isr.c:7:
/root/src/qla2xxx-8.02.13/qla_def.h:34:2: error:
#error "This driver does not support kernel versions greater than 2.6.19."
In file included from /root/src/qla2xxx-8.02.13/qla_init.c:7:
/root/src/qla2xxx-8.02.13/qla_def.h:34:2: error:
#error "This driver does not support kernel versions greater than 2.6.19."
In file included from /root/src/qla2xxx-8.02.13/qla_os.c:7:
/root/src/qla2xxx-8.02.13/qla_def.h:34:2: error:
#error "This driver does not support kernel versions greater than 2.6.19."
make[1]: *** [/root/src/qla2xxx-8.02.13/qla_iocb.o] Fehler 1

entgegengeschleudert. Abhilfe schafft hier die Modifikation der “qla_def.h” des Quelltext-Pakets:

#if LINUX_VERSION_CODE > KERNEL_VERSION(2,6,19)
#error "This driver does not support kernel versions greater than 2.6.19."

Anzumerken ist trotzdem, dass der Treiber nur bis Kernel-Version 2.6.23 funktioniert. Hier hat QLogic dringenden Korrekturbedarf. Jedoch liegt die Vermutung nahe, dass eine Anpassung erst dann geschehen wird, wenn RHEL und/oder SLES entsprechende Kernelversionen verwenden.

GCC CPU-Optimierungen

Ein Script welches ich gerne verwende ist gcccpuopt von Pádraig Brady, welches automatisch die entsprechenden Optimierungs-CFLAGS für GCC ausgibt.

Beispiel am VIA C3:

viac3:~# gcccpuopt
Warning: Your compiler supports the -march=native option which you may prefer
-march=c3-2 -mfpmath=sse

bei einem Pentium 4:

pentium4:~# gcccpuopt
-march=prescott -mfpmath=sse

oder auf einem Core 2 Server:

core2:~# ./gcccpuopt
Warning: Newer versions of GCC better support your CPU with -march=core2
-march=pentium-m -mfpmath=sse

Das Script lässt sich wunderbar in die Umgebungsvariable einfügen, um nicht ständig an die Optimierung denken zu müssen:

host:~# export CFLAGS="$(/sbin/gcccpuopt | grep -v "Warning") -O3"
host:~# set | grep CFLAGS
CFLAGS='-march=prescott -mfpmath=sse -O3'

Es sei der Vollständigkeit daran erinnert, bei einer Integration in die .bashrc oder ähnlichen Dateien daran zu denken, das Script entsprechend abzusichern. Daher ist es sinnvoll, dem Script die Zugriffsrechte entsprechend (maximal 0755 oktal) zu definieren. Auch schadet es keinesfalls, den kompletten Pfad zum Script, wie im Beispiel oben gezeigt, mit anzugeben.

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